MESS-, STEUERUNGS- & REGELUNGSTECHNIK

EINLEITUNG

Mess- Steuerungs- und Regelungstechnik für raumlufttechnische Anlagen

Als Regelungstechnik bezeichnet man die gezielte Beeinflussung von physikalischen Größen (z.B. Temperaturen) in technischen Systemen. Dabei wird die zu beeinflussende physikalische Größe kontinuierlich gemessen und mit dem gewünschten Wert (Sollwert) verglichen. Der Regler betätigt entsprechend der Abweichung (Regeldifferenz) ein Stellglied, welches so auf die Regelgröße einwirkt, dass die Abweichung sukzessive minimiert wird.

Kennzeichen für das Regeln ist der geschlossene Wirkungsablauf, bei dem die Regelgröße im Wirkungsweg des Regelkreises fortlaufend sich selbst beeinflusst.

Dagegen bezeichnet man als Steuerung den Vorgang in einem System, bei dem eine oder mehrere Stellgrößen als Eingangsgrößen, andere Größen als Ausgangs- bzw. Steuergrößen aufgrund der dem System eigenen physikalischen Gesetzmäßigkeiten beeinflussen. (offener Wirkungsablauf)

MSR

Wir regeln das für Sie

Steuerungen und Regelungen funktionieren nur optimal, wenn die physikalischen Prozesse und Gesetzmäßigkeiten bekannt sind und bei der Konzeption und Programmierung berücksichtigt werden.

Wir kennen die Prozesse. Der kontinuierliche Abgleich unserer Ingenieure und Techniker sowohl für den lufttechnischen als auch für den regelungstechnischen Bereich verbunden mit unserer langjährigen Erfahrung garantiert am Ende einen optimierten und reibungslosen Betrieb der Anlage.

Wir begleiten unsere Kunden bei der Projektierung und Ausführung der Regelungstechnik für die Lüftungsanlagen von Planung über die Installation und Inbetriebnahme bis hin zur Wartung der Anlage.

GLT

Ständige Weiterbildung in der Gebäudeleittechnik

Die Gebäudeleittechnik (GLT) ermöglicht dem Betreiber eines Gebäudes, die technischen Vorgänge innerhalb des Gebäudes zu überwachen, Betriebszustände von Aktoren wie Brandschutzklappen oder Ventilatoren zu visualisieren und Messwerte wie Temperaturen oder Druckdifferenzen übersichtlich anzuzeigen und die laufenden Prozessdaten zu loggen.

Die eigentlichen Steuer- und Regelfunktionen übernehmen in der Regel die intelligenten DDC –Unterstationen.

Ständige Schulungen und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sind die Voraussetzung, in einem Zeitalter der rasanten technischen Weiterentwicklung der Kommunikationstechnologie neue Möglichkeiten perfekt auszunutzen.

BACnet:

Die Datenkommunikation über das BACnet-Protokoll gewinnt immer mehr an Bedeutung. BACnet beschreibt eine Methode, Daten zwischen Systemen der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik auszutauschen.

Wir sind durch die Verwendung von BACnet in der Lage, die im Gebäude installierten DDC-Komponenten über das Internet per VPN Tunnel an unsere hauseigene Gebäudeleittechnik (GLT) anzubinden.

Das ermöglicht es uns, Fehlermeldungen schnellstmöglich zu bewerten oder ggf. automatisch per SMS an unseren Kunden weiterzuleiten oder auch Trendkurven von physikalischen Größen wie Temperaturen oder Druckdifferenzen aufzuzeichnen und auszuwerten.

EnOcean:

Das neue kabellose EnOcean, bezeichnet einen vor allem in der Überwachung und Steuerung von Haus- und Gebäudetechnik genutzten herstellerübergreifenden Standard für batterielose Funksensorik. Es wird auch für die Übertragung von Temperaturwerten, Luftfeuchte etc. genutzt. Dadurch können Messwertgeber, die sonst mit einem Kabel angeschlossen werden müssen, auch leicht an Orten angebracht werden, die schwer erreichbar sind.

Schaltanlagenbau

Schaltanlagenbau im eigenen Haus

Wir konzipieren für unsere lufttechnischen und brandschutztechnischen Anlagen die auf das Projekt zugeschnittene Schaltgerätekombination. Konzeption, Bestückung, Verdrahtung und Qualitätsprüfung erfolgt komplett im eigenen Haus.

Dabei greifen wir stets auf hochwertige, betriebsbewährte Komponenten namhafter Hersteller zurück wie Siemens, Finder oder Phoenix.

Die Gewährleistung der Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Schaltgerätekombination hat bei uns insbesondere bei brandschutztechnischen Anlagen für Entrauchung und Rauchfreihaltung immer höchste Priorität.

Meist sind Schaltanlagen für die Gebäudetechnik Unikate, angepasst an das konkrete Projekt. Deswegen werden sämtliche Schalt- und Steuerfunktionen unserer Schaltanlagen im Zuge der Qualitätssicherung im Werk immer vollständig geprüft, bevor die Schaltschränke ausgeliefert und im Gebäude installiert werden. - Ein erheblicher Zeitaufwand, den wir aber gerne betreiben, damit auf der Baustelle die Anlage in der oft nur kurzen zur Verfügung stehenden Zeit professionell und schnell in Betrieb genommen werden kann.

Premiumpartner

Wir sind Premiumpartner von Kieback & Peter

Als Premiumpartner von Kieback & Peter gehören wir zu einem kleinen exklusiven Kreis ausgesuchter Fachunternehmen, die autorisiert sind, die Produktserie DDC 4000 eigenständig zu vertreiben, projektieren, parametrieren und instandzuhalten.

Das Automationssystem DDC4000 ist ein Regel- und Steuerungssystem für die Messung, Regelung, Steuerung, Optimierung und Überwachung betriebstechnischer Anlagen (BTA). Es ist auf 32-Bit-Prozessorbasis aufgebaut und arbeitet nach dem Multitasking-Prinzip. Das Betriebssystem ist Linux.

Das Automationssystem DDC4000 ist nativ mit BACnet® und LON® ausgestattet. Das ermöglicht gewerkeübergreifende Lösungen und schafft die Basis für umfassende Integration. Durch die offene Datenkommunikation sind Erweiterungen und Modifikationen einfach. Mit den Automations- stationen und den busfähigen Eingabe-Ausgabe-Modulen des DDC4000- Systems lassen sich umfangreiche Automationslösungen umsetzen.

Die DDC4000-Automationsstationen sind Kommunikationsspezialisten und kommunizieren problemlos auch mit Produkten anderer Hersteller. Die Automationsstationen kommunizieren über das Ethernet (TCP/IP, BACnet-IP) und über BACnet MS/TP. Bis zu 99 Automationsstationen DDC4000 können in einem Netzsegment miteinander kommunizieren.Die vorhandene RS485 Schnittstelle kann für die Kommunikation mit BACnet MS/TP-Geräten (z.B. BACnet MS/TP Feldgeräte) oder mit weiteren DDC-Zentralen verwendet werden.

Das einfache und transparente Bedienkonzept der Automationsstationen bietet optimalen Bedienkomfort und hohe Sicherheit. Die Menüs auf dem farbigen TFT-Touchscreen sind individuell gestaltet und „hautnah“ auf den Benutzer zugeschnitten. Die Benutzerführung ist intuitiv, Anlagenzustände werden mit einem Blick erfasst sowie Regel- und Optimierungsaufgaben schnell und sicher ausgeführt.

Ethernet- Schnittstellen für den Datentransfer mit dem Internetprotokoll TCP/IP gestatten Plug&Play-Lösungen in neuen und bestehenden Netzwerken.