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Baureihe NSR-hb |
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Zubehör
Kühlluftbeimischung
Sonderbauformen
Montageempfehlung L90-Kanäle Aufstellungs- und Wartungshinweise Technische Erläuterungen ⁄ Kennlinien Zulassungen |
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Keilriemengetriebener Entrauchungsventilator Typ NSR-hb Zulassungs-Nr.: Z - 78.11-139 EG-Konformitätszertifikat: 0761-CPD-0023 Einseitig saugender Hochleistungs-Radialventilator, geeignet für die Förderung von Rauchgasen mit einer Temperatur von 620°C über 90 Minuten.
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Zubehör
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| Kühlluftbeimischung
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| Bei Innenaufstellung Ventilatoren in isolierter Ausführung verwenden |
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| Bei der Aufstellung von Entrauchungsventilatoren innerhalb von Gebäuden ist die Verwendung eines Ventilators in isolierter Ausführung aus folgenden Gründen geboten: | ||
| Die durchgängige L90-Qualität vom Brandraum bis nach außen darf durch den Ventilator nicht unterbrochen werden. Außerhalb des Brandraumes gilt nach DIN 4102 die Anforderung für L90-Leitungen, dass die Oberflächentemperaturerhöhung maximal 140 K beträgt. Der Ventilator einschließlich seiner elastischen Stutzen muss also isoliert sein. Unisolierte Ventilatoren können bei bestimmungsgemäßem Betrieb selbst zur Brandquelle werden. | ||
| Lager, Keilriemen und Motor sind vor zu hoher Temperatureinwirkung zu schützen. | ||
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| Kühlluft: |
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| Entrauchungsventilatoren strahlen im Brandfall eine erhebliche Wärmemenge ab. Zum Schutz von Lager, Keilriemen und Motor ist die Umgebungstemperatur auf 40° C zu begrenzen. Dies lässt sich durch eine der folgenden Methoden realisieren: | ||
| Durch ein geeignetes Zu- und Abluft-System wird bauseits sichergestellt, dass die Umgebungstemperatur im Aufstellungsraum maximal 40° C beträgt. Empfohlene Volumenströme sind nachstehender Tabelle zu entnehmen. Es ist zu empfehlen, die Zuluft in Motornähe einzubringen. | ||
| Die für die Kühlung der Antriebsteile erforderliche Kühlluft wird über eine Beimischöffnung auf der Saugseite des Ventilators angesaugt und über die druckseitige Entrauchungsleitung transportiert. Bauseits muss in diesem Fall nur für eine Nachströmmöglichkeit gesorgt werden. Auch hier ist sicherzustellen, dass sich eine Raumströmung einstellt, die dafür sorgt, dass Frischluft über die Antriebsteile gesaugt wird. Für die Umsetzung bieten wir für jede Baugröße entsprechende Beimischstutzen an, deren freie Ansaugflächen nach den erforderlichen Kühlluftvolumenströmen bemessen sind. | ||
| Der Aufstellungsraum des Ventilators ist erheblich größer als der Ventilator selbst. Ab einem Verhältnis für Ventilatorgehäuseoberfläche zu Aufstellungsraumoberfläche von F / F > 50 kann auf zusätzliche Motorkühlung verzichtet werden. (Vorausgesetzt, der R V Ventilator stellt die einzige relevante Wärmequelle im Aufstellungsraum dar). | ||
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Tabelle: Kühlluftmengen, Oberflächen und Wärmeabgabe der Ventilatoren |
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Aufstellung im Brandraum |
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| Soll der Ventilator direkt im zu entrauchenden Bereich („im Brandraum“) aufgestellt werden, so ist dies bei der Baureihe NSR - hb durch die Verwendung einer Brandschutzkapsel möglich (als Zubehör erhältlich). Hier sind in jedem Fall die in der Tabelle aufgeführten Kühlluftmengen zu berücksichtigen, die dem Entrauchungsvolumenstrom innerhalb der Kapsel beigemischt werden. Die Kühlluft ist der Kapsel über einen separaten L90-Kanal zuzuführen. |
| Sonderbauformen
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Brandschutzkapsel - L90 |
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mit Entrauchungsventilator zur Aufstellung innerhalb von Gebäuden, innerhalb von Brandräumen,
bestehend aus einer Profilstahl-Rahmenkonstruktion, die mit zweischaligen Isolierstoffplatten
in Baustoffklasse A1, mit Prüfzeugnis nach DIN 4102, derart verkleidet ist, dass
Wärmebrücken sicher vermieden werden. Die nötige Kühlluft zum Schutz der Triebwerksteile wird über eine in L90-ausgeführte Kühlluftleitung zugeführt. Der notwendige Unterdruck innerhalb der Brandschutzkapsel wird durch Öffnungen in der Ansaugleitung innerhalb der Kapsel bereitgestellt und ermöglicht die Förderung der Brandgase zusammen mit der Kühlluft in den Fortluftkanal. Die Brandschutzkapsel mit Entrauchungsventilator erfüllt die Anforderungen der DIN V 18232, Teil 6 bis Kategorie 3. |
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Entrauchungsventilator mit Tandem-Antrieb |
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Für den Einsatz als Entrauchungsventilator gemäß DIN V 18232, Teil 6 und zur normalen Lüftung
geeignet. In den Ausführungen für Außen- und Innenaufstellung erhältlich. Von besonderem Vorteil dann, wenn sich beispielsweise mit polumschaltbaren Antriebsmotoren nicht die geforderten Entrauchungs- und Abluftströme bzw. Drücke erzielen lassen. |
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| Montageempfehlung L90-Kanäle
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L90 Kanal, Ventilatorzuströmung über Kanal: |
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L90 Kanal, Ventilatorzuströmung über Ansaugkasten: |
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| Aufstellungs- und Wartungshinweise
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Montage - und Aufstellungshinweise |
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Entrauchungsventilatoren werden komplett montiert, betriebsklar ausgeliefert. In besonderen
Fällen kann bei isolierten Ventilatoren in geteilter Ausführung durch den
Kunden eine De- und Rückmontage ohne Gewährleistungsverlust durchgeführt werden.
Hierzu sind gesonderte Anleitungsunterlagen abzufordern. Mindest-Fundamentabmessungen sind zur Aufstellung der Ventilatoren erforderlich. Bedienungs- und Wartungsflächen berücksichtigen, gegebenenfalls mit dem Hersteller Rücksprache führen. Entrauchungsventilatoren werden schwingungsisoliert aufgestellt. Vom Hersteller vorgegebene Anordnung der Schwingungsisolatoren und saug- und druckseitige elastische Stutzen gewährleisten diese Anforderung. |
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Wartung |
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Mindest-Wartungszyklen für Entrauchungsventilatoren regelt die DIN EN 18232, Teil 5.
Bei Verwendung des Entrauchungsventilators zur Be- und Entlüftung im Dauerbetrieb
gelten gesonderte Wartungshinweise und sind vom Hersteller abzufordern. Vor Inbetriebnahme der Ventilatoren ist eine Nachschmierung der Lagerung durchzuführen. Ventilatoren der Baugrößen NSR 180 bis NSR 710 sind bei mittleren Drehzahlen alle 8.000 Betriebsstunden nachzuschmieren. Ventilatoren ab der Baugröße NSR 800 sind alle 1.500 Betriebsstunden nachzuschmieren. Als Schmiermittel empfehlen wir Litiumseifenfett, Konsistenz 2-3. Für die Lagerwartung der Antriebsmotore sind die Angaben des Herstellers maßgebend. |
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Keilriemenantrieb |
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Entrauchungsventilatoren haben als Keilriemenantrieb Hochleistungs-Schmalkeilriemen
nach DIN 7753. Die Keilriemen sind bei Auslieferung vorschriftsmäßig gespannt.
Die Keilriemenspannung ist nach ca. 10 Betriebsstunden zu prüfen und ggf. zu korrigieren. Beim Nachspannen gleichzeitig auf die Riemenflucht achten. Bei Erneuerung der Keilriemen sind diese satzweise auszutauschen. |
| Technische Erläuterungen ⁄ Kennlinien
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Auslegungsbeispiel: |
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Nachträgliche Drehzahländerungen bedürfen unserer Zustimmung. |
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Die Anordnung der Federschwingungsdämpfer wird antriebsgerecht auf ausreichende Isolation
gegenüber den Erregerdrehzahlen durch uns festgelegt. Die zugeordneten Maßblätter sind bis zur jeweils angegebenen max. Baugröße der Antriebsmotoren zutreffend, darüber hinaus entstehen Maßänderungen. Maßänderungen, die aus Weiterentwicklungen entstehen, sind vorbehalten. |
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Zulassungen
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Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung EG-Konformitätszertifikat |